
















Umfrage bei den RTK-Mitgliedern wg. einer Kundenzeitschrift
zur Kundenpflege und Neukundenwerbung.
Teilgenommen haben 210 RTK-Mitglieder.
Eine erste Auswertung verdeutlicht bestimmte Erwartungshaltungen an eine derartige
Kundenzeitschrift. Bemerkungen dazu sind von mir unter den einzelnen Diagrammen der
Antworten vermerkt.
Es haben sich auch interessante Erkenntnisse aus der Auswertung von zwei oder mehreren Antwortendiagrammen ergeben, die in Bezug gesetzt werden.
Anmerkungen zu dieser Auswertung und eigene Bewertungen der Antworten durch die Kolleginnen und Kollegen sind im Forum der RTK sehr erwünscht und sollten diskutiert werden.
Wolfgang Hoffmann
Eine sehr interessante Feststellung, dass der überwiegende Teil sich für ein ganz “schmales” Heft entschieden hat und nicht für ein richtig imposantes Magazin.
Vielleicht liegt es auch daran, dass manche an das Gewicht für den Versandt denken, oder man denkt, “in der Kürze liegt die Würze”.
Ich denke zwar, dass wir mehr zu sagen haben, als was auf 20 Seiten Platz hat, aber ich lasse mich gerne überzeugen.
Die Akzeptanz des neuen Begriffs “mein reisespezialist” ist erst einmal überraschend. Das nüchterne Kalkül, dass der Name “MERSON” als Zeitschriftentitel wenig transportiert ist hingegen nicht überraschend.
Aber, wie machen wir das, wenn jetzt bestimmte Büros nicht dem neuen Logo “mein reisespezialist” zugetan sind? Und allen den Titel, “mein reisespezialist” zu geben, das geht auch nicht. Dann meutern die “Reisespezialisten” - mit Recht!
Diejenigen, die “vierteljährlich” angekreuzt haben sollten mir das einmal erklären, bitte. Ich finde immer, dass man gar nicht oft genug auf sich aufmerksam machen kann. Das könnte allerdings auch ein Charakterproblem von mir sein ;-)
Mir schwebt angesichts des Trends der VAs, sich nicht mehr so lange mit Preisen am Markt festzulegen ein Medium vor, dass die VAs gerne annehmen, um aktuelle Angebote mit aktuellen Preisen in den Markt zu geben. Unsere Kundenzeitschrift könnte langfristig die Kataloge ersetzen und das bessere Marktinstrument sein, als die Webportale der VAs.
Zugegeben, das sollte in erster Linie eine Testfrage sein, um herauszubekommen, ob einige junge Leute bei der Umfrage mitmachen.
Dass der blaue Bereich so dominiert, vor dem Stichwort “Börsenzeitung” hätte ich nicht erwartet. Der Begriff impliziert doch wahrlich nicht nur “Nüchternheit”, sondern auch den besonderen Urlaubtipp und Preisknüller, oder nicht?
Nach dem ‘warmup’ kommt hier die erste wirklich gemeine Frage - und eine gemeine Antwort: Niemand hat für “MERSON” votiert. Dabei dürfte doch wohl klar sein, dass eine Kundenzeitschrift der RTK in erster Linie die Eigenmarke supportet, oder nicht?
Ich hoffe, dass der Punkt 3. mit dem Schlagwort “Beides!” das wieder ausbügelt.
(Übrigens, diese Frage ist ein Musterbeispiel, wie man durch Formulierung einer Frage, verbunden mit dem ko-System der Antworten - also keine Mehrfachvotes - bessere Aussagen erhält, als durch Mehrfachvotes.)
Wie jetzt letztendlich der Inhalt aussehen sollte, das kommt in den Antworten der weiteren Fragen und besonders in den Antworten auf die letzte Frage heraus.
Nur ganz wenige haben den Mut gehabt, die Antwort 3. zu favorisieren. Da steckt aber auch der wirkliche Kern unserer Zukunft mit Direkteinkauf bei den Leistungsträgern drin.
Mit “eben alles rund ums Reisen” habe ich persönlich ein Problem; aber gut, das wird sich in der Praxis ergeben. Learning by doing wird uns von vielem überzeugen.
Dass man bei der Frage nicht unbedingt Verantwortung übernehmen möchte, das haben die Votings für die Antwort 3. gezeigt. Auch hier gilt: Schau’n wir mal.
Herzlichen Dank an diejenigen, die die Antwort 2. gegeben haben. Ich bin davon überzeugt, das waren dieselben, die auch bei der “nüchternen Börsenzeitung” mit Rot votiert haben.
Erhofft und aber auch etwas erwartet. Reiseführer machen es seit Jahren vor. Das wird vom Leser akzeptiert und bringt uns den schnellsten Response.
Die Antwort 1. zeigt auch die Umsicht der RTK-Mitglieder insofern, dass sie ein Medium verteilen möchten, dass sich in jedem Fall als vertrauenswürdige Ansprache versteht.
210 Teilnehmer und dieses Drittel-Ergebnis! Das zeigt, dass von den Teilnehmern wirklich alle an einer Kundenzeitschrift interessiert sind. Bei allen 3 Antwortmöglichkeiten sind jeweils die 2. Satzteile die interessanten, “alles, was bei der RTK zubuchbar ist”, “von der RTK selbst eingekaufte Kontingente” und “bis hin zu Konsumgütern”.
Damit sind viele “latent, schwebende Fragen” angesprochen, die wir noch gehörig vertiefen müssen.
Der “Rotbereich” hat wieder meine volle Sympathie. Das scheinen die Hardliner zu sein, mit denen man “Pferde stehlen” kann.
Allerdings ist bei den “weiß nicht recht!” jede Menge Potenzial. Und die 1-Antworter werden sich wundern, was da auf sie zukommt. Das Ergebnis wird so wertvoll, da gibt man sein letztes Hemd für ;-)
Eigentlich wollte ich hier ein komplettes “Cremetörtchen” sehen, ohne jeden Rest an Blau oder Rot!
Mal ohne Spaß, wer eine Kundenzeitschrift..., die selbstverständlich für das Image von uns RTK-Büros steht, die MERSON und PrimaTours und selbst eingekaufte Hotelkapazitäten transportiert, die als bessere Marketingmöglichkeit die eigenen Aktivitäten der VAs beispielhaft ersetzt und diese blamieren soll, wer also diese Kundenzeitschrift nicht aktiv einsetzt und womöglich einen Teil am Monatsende entsorgt, der hat sie nicht verdient.
Dass man dahingehend auch Erfolg haben kann, wenn man 1-2 Exemplare im Büro auslegt, das möchte ich nicht unbedingt bezweifeln. Dass man auch Leser findet, wenn man 1-2 Exemplare bei seinem Hausarzt ins Wartezimmer legt, das ist auch anerkennenswert..., aber, die Inserenten - das sind diejenigen, die diese Kundenzeitschrift finanzieren sollen -, die sollten doch schon wissen, dass jedes Exemplar 100%, ohne jeglichen Streuverlust zu einem potentiellen Kunden kommt und dort auch akzeptiert wird.
Hochgerechnet sind das - bei 2.300 Mitgliedern der RTK - rund 650 Büros, die ganz gezielt eine größere Auflage einsetzen wollen, um Neukunden zu werben. Das sind - liebe Kolleginnen und Kollegen, die Ihr 25 Exemplare einsetzt -
rund 650 Konkurrenten, die richtig aggressiv am Markt Werbung für sich selbst machen und besser sein wollen.
Es ist immer noch Zeit, sich in den cremefarbenen Bereich zu schlagen!
Na also! Hier relativiert sich das wieder mit den “650 Konkurrenten”. Alle RTK-Mitglieder werden ganz aggressiv für sich selbst Werbung mit dieser Kundenzeitschrift machen. Das steht schon mal fest!
Dass alle 3 Ansprüche irgendwie realisiert werden, das ist auch mein Ziel. Es war allerdings schon immer etwas teuerer, einen besonderen Anspruch zu haben. Irgendwie kollidiert dieses Diagramm mit dem nächsten Diagramm, wo es darum geht, wieviel Geld jeder bereit ist, monatlich zu bezahlen. Dass wir alles über Werbung herein bekommen, das ist ein Ziel für die Zukunft. Aber dahin ist es ein weiter Weg.
“Weiß nicht recht!” Das sagt eigentlich alles! ;-)
Ich warte auch manchmal ab, ob es was umsonst gibt. Wenn nicht, es war ein Versuch wert.
Der Idealzustand ist es wirklich, dass wir, der Vertrieb, den Herstellern den Beweis liefern, dass wir direkt und permanent an unsere Kunden heran”werben” und die Inserenten uns diese Werbung und unsere Aktivität auch voll finanzieren.
Aber das müssen wir zuerst unter Beweis stellen. Das heißt: Erst zeigen wir, dass wir es können - und das lassen wir uns etwas Geld und sehr viel Gehirnschmalz und Einsatz kosten...
...danach sind wir die unbestrittenen Könige und sagen, wo es lang geht!
“Sofort!” Genau! Sagt es Burghausen!
Ich stehe schon lange in den Startlöchern. Es gibt eine fertige Zeitschrift (‘Urlaub Tipp’), wo wir sofort einsteigen könnten, und es gibt darüber hinaus Konzeptionen, wie man alle Forderungen in den Antworten dieser Umfrage erfüllen kann.
An mir soll es nicht liegen - und an 210 Kolleginnen und Kollegen liegt es auch nicht, wie man sieht.
Ich liiiiieeeebe die Roten! Und den Blauen, denen darf ich zwei Dinge versprechen:
1) wer seine Kundenzeitschrift aktiv für die Neukundenwerbung und für die Pflege der bestehenden Kunden einsetzt wird zwangsläufig Erfolg haben. Ob man “erfolgreich Neukunden wirbt” kann man am allerwenigsten bei den anderen erkennen, das sieht man nur, wenn man selbst aktiv wird.
2) “abwarten”? Tut mir Leid. Wir haben keine Zeit mehr. Jeder Tag, der ungenutzt verstreicht, nutzt denen, die uns unsere Kunden abjagen wollen.
Kundenzeitschrift jetzt!